Makgadikgadi

Botsuana ist ein wunderschönes Land und ein Reiseziel, welches unvergessliche Erlebnisse verspricht. Hier, fernab vom Massentourismus, sind alle Naturliebhaber und Freunde von Individualreisen genau richtig. Die größte Attraktion von Botsuana ist zweifelsohne die Natur. Zu einem echten Highlight hierunter gehören die sogenannten Makgadikgadi.

Bei den Makgadikgadi handelt es sich um Salzpfannen, welche im Nordosten des Landes zu finden sind. Genauer liegen sie im Südosten des berühmten Okavango Deltas im Nordosten der Wüstenlandschaft Kalahari. Hierbei handelt es sich um eine der größten Salzpfannen weltweit. Entstanden sind die kleinen und großen Salzpfannen der Makgadikgadi aus ursprünglich einem großen See. Da es hier keinen natürlichen Abfluss gab und das Wasser nach und nach verdunstet ist, ist das Salz zurückgeblieben und hat sich in den heute sichtbaren Salzpfannen abgesetzt. An der tiefsten Stelle des damaligen Sees ist die Salzschicht heute bis zu mehreren Metern dick.

Die Pfannen selbst sind nicht bewachsen, da auf der Salzschicht nichts gedeiht. Rund um die Pfannen herum sprießt ein wenig Gras. Das Gebiet ist sehr dünn besiedelt. Vor allem in der Regenzeit aber zieht es zahlreiche Vogelarten in die Region, da sich zu diesem Zeitpunkt in den Vertiefungen der Pfannen wieder ein großer See bildet. Daher kann man hier dann auch unter anderem Pelikane, Reiher, Störche und Flamingos sehen. Aber auch größere Säugetiere lockt es dann hierher aus dem gleichen Grund. So wandern Gnuherden zu den Makgadikgadi ebenso wie verschiedene Rassen von Wild. Diese locken ihre feinde wiederum an. Daher ist das Gebiet in der Regenzeit für all Beobachter von Tieren. Hier kann man Löwen, Schakalen und Geparden bei der Jagd in freier Wildbahn zusehen. Während der Trockenzeit leben hier allerdings nur wenige Tierrassen. Zu den ständigen Bewohnern zählen in erster Linie Vogelarten wie zum Beispiel der Strauß, aber auch einige Echsenarten fühlen sich in der Trockenzeit in der Region rund um die Salzpfannen wohl.

Die größten Salzpfannen der Makgadikgadi sind die sogenannte Sowa-Pfanne und die Ntwetwe-Pfanne. In erstgenannter wird von den Einheimischen  Salz und Natriumcarbonat abgebaut. Außerdem sorgen für eine vergleichsweise gute wirtschaftliche Lage in dieser Gegend die Touristen, die sich die Kalahari, das Okavango Delta und natürlich auch die einmaligen Salzpfannen von Makgadikgadi ansehen. Ein Touristenmagnet bezogen auf die Salzpfannen ist das Kubu Island. Hierbei handelt es sich um eine Insel, welche in der Sowa-Pfanne gelegen ist. hierauf kann man noch die Überbleibsel einer ehemaligen Siedlung erkennen. Ein Ausflug zu den Makgadikgadi-Salzpfannen lohnt sich also allemal und sollte bei keinem Aufenthalt in Botsuana fehlen.

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