Chobe-Nationalpark
Botsuana ist als Urlaubsziel den Meisten wohl noch vollkommen unbekannt. Während südeuropäische Länder und zunehmend auch skandinavische sehr viel bereist werden, ist dies bei Botsuana noch nicht der Fall. Daher gehört dieses Land heute noch zu den absoluten Geheimtipps für Individual- und Erlebnisreisen. Die Hauptattraktion ist zweifelsohne die atemberaubende Natur mit ihrer einmaligen Tier- und Pflanzenwelt. Botsuana schützt sein kostbarstes Gut und besitzt zahlreiche Nationalparks. Ein besonders sehenswerter darunter ist der Chobe-Nationalpark.
Hierbei handelt es sich um den ersten Nationalpark der Landes, welcher bereits im Jahre 1967 gegründet worden ist. Zu diesem Zeitpunkt haben noch Menschen das Gebiet in einer Siedlung bevölkert. In den folgenden Jahren ist diese aber stetig verkleinert worden bis acht Jahre später der Nationalpark menschenleer geworden ist abgesehen von den Reisenden, die hierher kommen, um die wunderschöne Landschaft zu sehen und die hier lebenden Tiere in freier Wildbahn zu beobachten. Durch Ausdehnung erreicht der Chobe-Nationalpark heute eine Fläche von rund 11 000 Quadratkilometern.
Der Name stammt von dem im Norden gelegenen Fluss Chobe, welcher die nördliche Grenze bildet. Für alle Freunde einer Safari eröffnet sich hier ein kleines Paradies. Vor allem große Elefantenherden können hier gut beobachtet werden. Auch die Raubkatzen Löwen gehen hier auf die Jagd. Zudem kann man weitere große Säugetiere vor die Fotolinse bekommen. So leben im Chobe-Nationalpark unter anderem verschiedene Arten von Antilopen, Gnus, Impalsas, Hyänen, Giraffen und Kudus. Dieses Gebiet gilt als das wildreichste Naturreservat Botsuanas. Da es stets Wasser führt, zieht es darüber hinaus auch zahlreiche Vogelarten an.
Wer eine Safari hierhin plant, sollte sich auf die Trockenzeit beschränken. Diese geht von April bis Oktober. In der Regenzeit sind weite Teile des Parks, vor allem in der Nähe des Chobe Flusses überschwemmt und somit schwer beziehungsweise gar nicht zugänglich. Zudem verteilen sich dann die Tiere auf der gesamten Fläche und sind schwerer ausfindig zu machen. In der Trockenzeit halten sie sich dagegen stets in der Nähe der Wasserreserven im Chobe-Nationalpark auf. Einen ortkundigen Führer sowie einen Geländewagen sollte man im Chobe-Nationalpark an seiner Seite haben. Hier gibt es nämlich auch sumpfige Gebiete und Regionen, die nur sehr schwer zugänglich sind. Im Park selbst kann man auf ausgewiesenen Plätzen campen. Wer es exklusiver mag, der kann auch in einer Lodge mit exklusiver Ausstattung am Rande des Parks nächtigen. Für jeden Anspruch ist demnach für die passende Unterkunft gesorgt.
